GRI-Index: Strategie und Management

Offenlegung nach dem GRI-Standard

Seite

Status

1.1

Erklärung des höchsten Entscheidungsträgers

 

1.2

Wichtigste Auswirkungen, Risiken und Chancen

 

2.1

Name der Organisation

2

2.2

Marken, Produkt, Dienstleistungen

050

2.3

Organisationsstruktur

047

2.4

Hauptsitz der Organisation

047

2.5

Länder der Geschäftstätigkeit

050

2.6

Eigentümerstruktur

066

2.7

Märkte

051

2.8

Größe der Organisation

097, 105

2.9

Wesentliche Veränderungen der Größe, Struktur oder Eigentumsverhältnisse

047, 111, 139

2.10

Preise

 

Legende

 

1.1: Erklärung des höchsten Entscheidungsträgers

Vorwort des Vorstands

 

1.2: Wichtigste Auswirkungen, Risiken und Chancen

Abschnitt 1: Hauptauswirkungen der SolarWorld auf die Nachhaltigkeit und die Folgen für Stakeholder

Die Kraft der Sonne – sie steht allen Menschen weltweit zur Verfügung. In menschlichen Zeiträumen gedacht, stellt die Sonnenstrahlung eine unendliche Energiequelle dar. Die Herstellung der Systeme zur Energiegewinnung benötigt nur einen Bruchteil der Energie, die das System wiederum während seiner Lebenszeit erzeugt:

Potenzial: Energie Schafft Grundlagen für Entwicklung

Grafik: Energie schafft Grundlagen für Entwicklung

Die Nutzung ist ungefährlich, die Produktion verlässlich. Solarenergie im Verbund mit weiteren erneuerbaren Energiequellen ist daher die Antwort auf die globale Energieknappheit und den fortschreitenden Klimawandel. Die SolarWorld hat direkten Einfluss auf den Fortschritt von Solarenergie und somit auf das Leben von Millionen Menschen weltweit.

auswirkungen der solarworld ag

 

Ökonomische Aspekte

Profitabilität als Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaften; Kundenorientierung (Preis-Leistungsverhältnis, Garantien, Liefertreue, Service); Einhaltung von Qualitätsstandards; Beitrag zur technologischen Fortentwicklung

Ökologische Aspekte

Berücksichtigung von Umweltaspekten im operativen Geschäft; kontrollierte Ressourcennutzung; Einsatz für Ressourcen- und Klimaschutz; Recycling

Soziale Aspekte

Schaffung von Arbeitsplätzen; Gestaltung von Arbeitsbedingungen; Qualifizierung im Unternehmen; Altersvorsorge

Gute Unternehmensführung

Gesetzeskonformes Verhalten; Wahrung der Arbeitnehmerrechte; faire Geschäftsbeziehungen, Zuverlässigkeit; solide Anlage für Investoren (Transparenz, Richtigkeit der Angaben und gute Corporate Governance); fairer Wettbewerb


Mögliche Folgen für Stakeholder

Chancen

Stakeholder

Priorität

Gründe

Gute Zukunftsaussichten in einem Wachstumsmarkt

Mitarbeiter

mittel

Abgrenzung von Wettbewerbern und anderen Branchen

Teilhabe an Veränderungen in Richtung einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung

Mitarbeiter

hoch

Stärkt Mitarbeitermotivation und -identifikation mit der eigenen Arbeit

Finanzielle Beteiligung am
Unternehmenserfolg

Mitarbeiter

mittel

Identifikation mit der Unternehmensentwicklung (Gefühl der Wertschätzung in guten Zeiten, Solidarität in schlechten Zeiten)

Garantierte Produktqualität

Kunden

mittel

Langfristige Investition

Wachstum und Sicherheit durch gefestigte Geschäftsbeziehungen mit der SolarWorld (kompetenter Qualitätshersteller mit langjähriger Expertise)

Kunden,
Lieferanten

mittel

Wettbewerbsdruck zunehmend, langfristige Netzwerke als intangible Ressourcen

Ethisch vertretbare Geschäftspraktiken

Kunden,
Lieferanten

mittel

Abgrenzung von Wettbewerbern, Vorbeugung von Vorfällen und Verfahren, Schutz des Unternehmensimages

Verlässlicher Finanzpartner

Shareholder, Banken, Gläubiger, Lieferanten, Kunden

hoch

Abgrenzung von Wettbewerbern,
Schutz des Eigentums

Mögliche Berücksichtigung
in Nachhaltigkeitsfonds

Shareholder

hoch

Für langfristige Investitionen, über die Jahre kontinuierlich und stark wachsend

Risiken

Stakeholder

Priorität

Gründe

Potenzielle Kündigung des Arbeitsverhältnisses seitens des Unternehmens

Mitarbeiter

gering

wenig Mitarbeiter aufgrund des Markt- und Unternehmenswachstums betroffen

Berufsbedingte Krankheiten, Unfälle

Mitarbeiter

mittel

Gesundheits- und Sicherheitsmanagement vermindert Unfälle; ernste berufsbedingte Krankheiten wurden nicht gemeldet (Meldung freiwillig)

Permanente Umbruchprozesse,
Schnelllebigkeit

Mitarbeiter

mittel

richtiges Maß treffen, damit die Arbeitnehmer produktiv arbeiten

Sanktionen bei Vertragsrücktritt,
Nichterfüllung/Schlechterfüllung

Kunden,
Lieferanten

mittel

Intakte Kunden- und Lieferantennetzwerke als wertvolle Ressource; Investition in langfristige, gute Geschäftsbeziehungen

Nachfrageüberhang: Unterversorgung und hohe Preise

Kunden

gering

Engpasskonstellation am Markt nicht mehr vorhanden

Angebotsüberhang: Überangebot und Preissturz

Lieferanten

mittel

Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, Verschärfung des Wettbewerbs, Konsolidierung am Markt zu erwarten

Schlechte Kapitalmarktperformance, Kurseinbrüche

Shareholder (Aktionäre, Investoren, indirekt Analysten und Broker)

mittel

Insbesondere durch Verschärfung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, nervöse Reaktion der Analysten und Aktionäre auf Unternehmensnachrichten

Finanzielle Instabilität, Sanktionen
gegen das Unternehmen

Shareholder, Banken,
Gläubiger

gering

Solide Unternehmensführung, Anwendung der konzernweiten Unternehmensethik und des Verhaltenskodex, Null-Toleranz

Belästigung z.B. durch Lärm und Lichtabstrahlung in direkter Nähe der Produktionsstätten

Anwohner/
lokale
Bevölkerung

mittel

Produktionslärm nicht komplett vermeidbar, stets Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, Austausch mit den Anwohnern bei Nachbarschaftstreffen und gemeinsame Erarbeitung von Maßnahmen z.B. zur Reduzierung von Lärm und Lichtabstrahlung

Leistungen im Berichtszeitraum sowie Programme zur Leistungsverbesserung 2010+.  Zielerreichung 2009 und Ziele 2010+

Abschnitt 2: Auswirkung von Nachhaltigkeitstrends, -risiken und -chancen auf die langfristige Entwicklung und finanzielle Leistung der SolarWorld AG

Informationen zu den Unternehmensrisiken, Unternehmenschancen, der Erreichung der Ziele für 2009 sowie zu den Zielen 2010+ als auch zu den Governance Mechanismen finden Sie im Lagebericht.  Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Erklärung zur Unternehmensführung der Gesellschaft Zielerreichung 2009 und Ziele 2010+

 

2.10: Preise

Im Berichtszeitraum erhaltene Preise und Auszeichnungen:

Deutschlands beste Arbeitgeber 2009 (Great Place to Work Institute Deutschland), Platz 55 (Vorjahr: Platz 57)

Bei der zweiten Teilnahme an der Studie konnte die SolarWorld einen guten 55. Platz erringen. Die Liste „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ wurde nach standardisierten Bewertungskriterien (Mitarbeiterbefragung Great Place to Work Trust-Index sowie ein Kultur Audit bei Personalverantwortlichen) ermittelt. Die Teilnahme ist freiwillig. Beteiligen kann sich jedes deutsche oder ausländische Unternehmen sowie jede öffentliche oder private Organisation ab einer Mindestgröße von 50 Mitarbeitern in Deutschland.

Die Besten Geschäftsberichte (manager magazin), Platz 2 (TecDAX)

Bei der jährlichen Prämierung der besten Geschäftsberichte des manager magazins haben wir unseren zweiten Platz im TecDAX verteidigt. Nach einem dritten Platz 2007 und einem siebten in 2006 behaupten wir uns seit 2008 auf dieser Position. Die Jury unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Jörg Baetge von der Universität Münster hat die Berichte der größten deutschen Unternehmen nach den Kriterien Inhalt, Gestaltung und Sprache geprüft.

Deloitte Technology Fast 50 Award (Deloitte), Platz 34 (Vorjahr: 17)

Auch 2009 gehörte die SolarWorld AG wieder zu den wachstumsstärksten deutschen Technologieunternehmen. Am 21. Oktober wurde der Konzern mit seiner 5-Jahres-Wachstumsrate von 350,3 Prozent in Hamburg von der Wirtschaftberatungsgesellschaft Deloitte als eines von 50 Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Kommunikation und Life Science mit dem ‚Technology Fast 50‘ Award ausgezeichnet. Die Juroren honorierten mit dem Preis in 2009 die kumulierten prozentualen Umsatzwachstumsraten der letzten fünf Geschäftsjahre und die individuelle Wachstums- und Erfolgsgeschichte. Der Preis wurde in Kooperation mit dem Wirtschaftsmagazin Capital, der Deutsche Börse AG und der Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) verliehen.

IÖW/Future-Ranking der KMU-Nachhaltigkeitsberichte, Platz 2 (KMU mit > 250 Beschäftigten)

Erstmals 2009 führten das Berliner Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und future e.V. ein Ranking der Berichte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch. SolarWorld belegte in der Kategorie der KMU mit mehr als 250 Beschäftigten den 2. Platz. Die Schirmherrschaft wurde von Bundesminister Olaf Scholz und Dr. Volker Hauff, Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung, übernommen.

Junge Karriere, Fair Company

Die SolarWorld gehört zu den 1400 Unternehmen, die Junge Karriere als „Fair Company“ identifiziert hat. Für Junge Karriere verhalten sich Fair Companies folgendermaßen: Sie substituieren keine Vollzeitstellen durch Praktikanten, vermeintliche Volontäre, Hospitanten o.ä., sie vertrösten keinen Hochschulabsolventen mit einem Praktikum, der sich auf eine feste Stelle beworben hat, sie ködern keinen Praktikanten mit der vagen Aussicht auf eine anschließende Vollzeitstelle, sie bieten Praktika vornehmlich zur beruflichen Orientierung während der Ausbildungsphase, und sie zahlen Praktikanten eine adäquate Aufwandsentschädigung.

 

Legende

Vollkommen berichtet

Teilweise berichtet

Daten

Daten nicht vorhanden

n.w.

Nicht wesentlich

n.z.

Nicht zutreffend

n.a.

Nicht angegeben

1)

Begründung Typ 1: Der Leistungsindikator ist nicht wesentlich oder nicht anwendbar. Es wird erläutert, warum der Leistungsindikator unwesentlich ist mit Bezug auf Tests und Konzepte des Wesentlichkeitsprinzips. Es wird erklärt, weshalb Unwesentlichkeit im Bezug auf Geschäftsprozesse vorliegt und weshalb die Unternehmensaktivitäten in diesem speziellen Bereich keine Auswirkungen haben.

2)

Begründung Typ 2: Informationen zu den Leistungsindikatoren liegen nicht vor. Die Barrieren der Datenerhebung sowie Verbesserungspläne werden erläutert. Der Zeithorizont für die Umsetzung der Verbesserungen wird spezifiziert (kurzfristig, mittelfristig und langfristig).

3)

Begründung Typ 3: Informationen zu den Leistungsindikatoren sind nicht erlaubt (geschützt). Es wird dargelegt, inwiefern die Daten nicht berichtet werden dürfen, d.h. ob die Datenerfassung/-offenlegung gesetzlich verboten ist oder ob der Leistungsindikator eine vertrauliche Geschäftsinformation darstellt.

e)

Daten, die in der Berichterstattung mit einem „e“ gekennzeichnet sind, sind Schätzwerte.

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